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Einskommafünfmillionen zu fünfzig

Beitrag von Olaf Bargheer Einskommafünfmillionen zu fünfzig, dies, sagt Harald Stazol, sei in etwa das Verhältnis seiner Leserzahlen 1999 zu 2009. Stazol verbringt seine Zeit bei subvision mit dem Versuch, Olof Olsson die Rolle des bestangezogendsten Künstlers streitig zu machen und gemeinsam mit einer Reihe weiterer Redakteure Jan Holtmanns “Harbour Mass” Magazin herauszugeben (”Harbour Mass”, eine etwas abgeschmackte, aber gerade noch gültige phonologische Referenz). Die subvision-Hauspostille der noroomgallery wird auf dünnem Packpapier gedruckt und gemeinsam mit frisch gebackenem, darin eingewickeltem Brot für drei Euro an Festivalbesucher verkauft. Und weil noroomgallerist Jan Holtmann es irgendwie immer hinbekommt, für seine verdrehten Veranstaltungsformate hochkarätige Begleiter einzuspannen, scharen sich nun einige namhafte Redakteure um den Konferenztisch am Strandkai. Harald Stazol, Ende der Neunziger Lifestyle Chef unterschiedlichster, damals noch gut laufender Magazine, wünschen wir, dass sich die Leserschaft von “Harbour Mass” über die fünfzig hinaus erhöht. Und dass sein nicht eben dezenter Helmut-Berger-Stil gegen den schlichten schwarzen Reservoir Dogs Anzug von Olof Olsson bestehen kann.

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Harbour Mass Redaktion, Harald Nicolas Stazol (rechts)