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Künstlerinitiative: Konsortium

(Düsseldorf / DE) www.konsortium-d.com

Lars Breuer, Sebastian Freytag und Guido Münch bilden Konsortium ( = Schicksalsgenossenschaft). Seit dem Jahr 2004, als sie Konsortium zusammen mit Jan Kämmerling gründeten, betreiben die drei Künstler einen lebendigen und international gut vernetzten Ausstellungsraum in einem Hinterhof der Ackerstraße in Düsseldorf. Er ist eine Plattform für Positionen, die mit dem künstlerischen Ansatz seiner Betreiber wesensverwandt sind bzw. mit ihm in einen Dialog treten. Lars Breuer, Sebastian Freytag und Guido Münch verfügen über profunde Kenntnisse der Kunstgeschichte und haben ein gemeinsames Interesse an den Errungenschaften und dem Scheitern der künstlerischen Avantgarden, auf die ihre künstlerische Arbeit Bezug nimmt.

Wir Replikanten: Zeitgenössische Kunst definiert sich nicht zuletzt dadurch, dass die Kunst der Vergangenheit den Künstlern zur freien Verfügung steht. (A. C. Danto) Wenn man sagt, X habe Y beeinflußt, dann sieht es so aus, als habe X mit Y etwas getan, und nicht etwa Y mit X. Aber wenn man sich mit guten Bildern und mit guten Malern beschäftigt, ist das letztere stets die gewichtigere Realität. (A. C. Danto) Der Begriff „Einfluss“ macht unser Denken stumpf, indem er unser Differenzierungsvermögen verarmt. (M. Baxandall) Es braucht zuerst die Beseitigung der Bewusstseinsverengung, bis derartige Aktivitäten wie Wahl, Verwertung und Modifikation erkannt werden können. (O. Bätschmann) Wenn wir ethische Skrupel gegenüber dem Zitieren verspüren, dann vielleicht deshalb, weil uns die Vorstellung von SEELE zu lieb und teuer ist, weil wir ein essentialistisches Vorurteil hegen hinsichtlich dessen, was Kunst sein sollte. (T. McEvilley) Setzt euch doch in den Kopf, dass man keine Fortschritte macht. (F. Picabia) Alles seit je. Nie was andres. Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern. (S. Beckett)

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